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Bewegung im Fokus

Krebstherapien im Kindes- und Jugendalter können später im Leben Gesundheitsprobleme verursachen. Diese wiederum können ehemalige Kinderkrebspatientinnen und -patienten, auch Survivors genannt, in ihrer Alltagsaktivität und beim Sport einzuschränken. Gerade nach einer Krebserkrankung ist es deshalb besonders wichtig, sich genügend zu bewegen und nicht zu viel zu sitzen. Dies hilft Gesundheitsprobleme, zum Beispiel am Herz oder an der Lunge, zu verhindern.

Die Studie «SCCSS-Activity» untersucht, wie viel sich Survivors bewegen, wie viel sie sitzen und wie viel sie schlafen. Das Studienteam sendet den Studienteilnehmenden einen kleinen, unauffälligen Bewegungssensor per Post zu, den sie mit einem Pflaster auf den Oberschenkel kleben. Dann tragen sie den Bewegungssensor für eine Woche. Während dieser Woche können die Betroffenen alles wie immer machen – zur Schule oder zur Arbeit gehen, Filme schauen, essen, kochen, Sport machen, duschen. Anschliessend wertet das Studienteam die Daten aus dem Sensor aus und kann so nachvollziehen, wie viel sich die Survivors bewegt haben, wie viel sie gesessen sind, und wie viel sie geschlafen haben. Das Studienteam möchte auch herausfinden, welche Survivors sich besonders wenig bewegen und besonders viel sitzen. Dies hilft zu verstehen, welche Survivors besondere Unterstützung benötigen, um sich genügend zu bewegen. So trägt SCCSS-Activity dazu bei, gesundheitliche Probleme vorzubeugen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

SCCSS-Activity wird am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern koordiniert und durchgeführt. Die Studie wird von Kinderkrebs Schweiz und der UniBern Forschungsstiftung finanziert.

Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten oder gerne weitere Informationen hätten, melden Sie sich bitte bei Dr. Carina Nigg (carina.nigg2@unibe.ch).